Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Es geht auch ohne Legionäre. Der ASK Kohfidisch bewies mit seiner Entscheidung, ganz ohne Legionäre zu spielen, Mut. Und wie es aussieht, wird dieser belohnt. Skepsis war durchaus angebracht, doch in den ersten vier Frühjahrsspielen belehrte die Mannschaft alle Zweifler eines Besseren.

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Der ASK Kohfidisch bewies mit seiner Entscheidung, ganz ohne Legionäre zu spielen, Mut. Und wie es aussieht, wird dieser belohnt. Skepsis war durchaus angebracht, doch in den ersten vier Frühjahrsspielen belehrte die Mannschaft alle Zweifler eines Besseren.

Hut ab vor den bisherigen Leistungen, vor allem, weil auch gezeigt wurde, dass namhafte Ausfälle kompensiert werden können. Den Entscheidungsträgern ist es zu vergönnen, dass ihr Weg mit den Einheimischen klappt. Eine wirkliche Bewährungsprobe wird es aber erst kommende Saison geben, wenn alles bei Null beginnt.

Einige Kilometer weiter südöstlich, beim SV Eberau, sieht die Lage trist aus. Setzt nicht bald eine Leistungssteigerung ein, wird der Aufsteiger seinem Ruf als „Fahrstuhl-Mannschaft“ neuerlich gerecht. Hoffentlich ist die aktuelle Talfahrt für den jungen, ungarische Keeper Gergely Levay, der sich im Winter zur Nummer eins gemausert hat, kein Rückschlag. So kurios es klingen mag: Obwohl er in vier Spielen 13 Tore kassierte, fiel er mit tollen Paraden positiv auf. Levay ist ein Versprechen für die Zukunft. Bleibt nur zu hoffen, dass er sein Können länger in der BVZ Burgenlandliga zur Schau stellen kann.

a.koller@bvz.at