Erstellt am 28. September 2011, 00:00

Es geht auch um seinen Ruf. Letzte Woche lobte Stegersbach-Kicker Ivan Barnjak Trainer Kurt Jusits im BVZ-Gespräch. Keine fünf Tage später wollte dieser nach der unglücklichen Niederlage gegen Ritzing zurücktreten.

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Letzte Woche lobte Stegersbach-Kicker Ivan Barnjak Trainer Kurt Jusits im BVZ-Gespräch. Keine fünf Tage später wollte dieser nach der unglücklichen Niederlage gegen Ritzing zurücktreten. Sicher im Affekt des verlorenen Punktes, aber es hat sich einiges angestaut. Erst zahlreiche Anrufe von den Spielern und dem Vorstand bewegten den Trainer, sich mit den Verantwortlichen noch einmal zusammenzusetzen. Dies geschah am Montag vor dem Training – Kurt Jusits bleibt.

Aus Trainersicht ist der kurzzeitige Rücktritt zu verstehen. Wer leitet schon gerne eine Übungseinheit einer Regionalliga-Mannschaft mit acht oder neun Leuten? Bis auf ein bisschen „Hösche spielen“ oder vier gegen vier kann man nicht viel trainieren. Dies ist wenig tauglich für die Regionalliga und der Ruf von Jusits wird ramponiert. Dieser muss sich „an Ergebnissen messen lassen“ , so drückte er es aus. Wer fragt am Mittwoch schon, welche Elf gegen Ritzing spielte? Nur das 2:3 interessiert. Natürlich konnten die Verantwortlichen nicht wissen, dass einige Stammkräfte ausfallen. Es ist vorbildlich, dem vorhandenen Kader zu vertrauen und nur wirkliche Verstärkungen zu holen. Im Winter muss man aber nachlegen, sonst wird auch das zweite Gastspiel ein kurzes.

KOMMENTAR


p.bauer@bvz.at