Erstellt am 25. März 2015, 09:58

von Michael Pekovics

Geschlossenheit in der Gemeinde. Michael Pekovics über das Zeichen des Güssinger Gemeinderates in der Causa Aktivpark.

„Irgendwann reicht es auch dem Geduldigsten.“ Mit diesen Worten untermauerte Güssings Stadtchef Vinzenz Knor den einstimmigen Beschluss des Gemeinderates, die Kaufoption auf die Halle des Aktivparks zu ziehen.



Diese hätte bereits per Anfang 2013 ins Eigentum der Gemeinde übergehen können, damals hofften die neu ans Ruder gekommenen Verantwortlichen der SPÖ aber noch auf eine gute Gesprächsbasis, um auch das zweite Problem in dieser Angelegenheit, den bestehenden Verwaltungsvertrag, lösen zu können.

Als aber die jüngsten Gespräche seitens der Wiener WSF-Gruppe als „gescheitert“ bezeichnet wurden, platzte den Verantwortlichen der Kragen.

Mit diesem Beschluss steht aber weder fest, ob und wie viel die Stadt für die Halle zahlen muss, noch was jetzt eigentlich passiert, da die Kaufoption gezogen wurde und die Halle ins Eigentum der Gemeinde übergehen soll. Das findet sich nämlich laut Stadtrat Alfred Brenner (SPÖ) nicht in den Verträgen.

Fix ist aber, dass mit dem einstimmigen Beschluss im Gemeinderat ein starkes Zeichen gegen die – manchmal willkürlich anmutenden – Entscheidungen des WSF-Chefs Haselbacher gesetzt wurde.