Erstellt am 03. Januar 2014, 23:59

Gut Ding braucht eben Weile. Michael Pekovics über eine wichtige strategische Entscheidung der Stadtgemeinde.

Im Vorjahr wurde die Einführung des sogenannten „Eigenbetriebs“ beschlossen. Unter dem (Arbeitstitel) „Stadtwerke Oberwart“ sollen alle hoheitlichen Aufgaben konzentriert werden. Die Stadt erhofft sich dadurch Einsparungen durch Synergieeffekte, für die Bürger soll künftig der neue Wirtschaftshof zentrale Anlaufstelle für Wasser, Kanal oder sonstige Bürgeranliegen beziehungsweise -beschwerden sein.

Dass die geplante Einführung per 1. Jänner gescheitert ist, überrascht wenig. Denn das Projekt steht und fällt mit den Statuten, die zwar schon von den Ausschüssen „Wirtschaft“ und „Stadtentwicklung“ ausgearbeitet wurden, aber noch von einem Anwalt geprüft werden müssen. Fraglich ist derzeit auch noch, wer den „Stadtwerken“ als Manager vorstehen soll. Vorübergehend wird Bauhofleiter Roland Poiger diesen Posten übernehmen. Weil aber derzeit noch nicht klar ist, wie es mit Amtsleiter Werner Gilschwert, der ja schon seit Monaten im Krankenstand ist, weiter geht, steht eine endgültige Entscheidung in den Sternen. Rosner muss sich bewusst sein, dass dies eine seiner wichtigsten Entscheidungen für die Zukunft der Stadt ist.