Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Henzell fehlt – aber was zählt?. DANIEL FENZ über den Tischtennisklub Oberwart – ohne seinen Star.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Die Meldung, dass Oberwarts Star – der Australier William Henzell – die Heimreise antrat, verwunderte viele. Er solle sich in ärztlicher Behandlung befinden, hieß es in der Vorwoche. Welche Beschwerden er genau hat, ist nicht klar. Dass Henzell dem UTTC Oberwart in der laufenden Meisterschaft der 1. Bundesliga Herren fehlt, ist offensichtlich. Ein Beispiel: Die gesteckten Ziele, die Obmann Franz Felber in der Vorwoche formulierte („gegen Titelaspirant Wels nur nicht 0:7 verlieren, gegen Waldegg Linz könnte es knapp hergehen“) gingen mit zwei klaren 0:7-Niederlagen in die Hose. Die Meisterschaft sollte trotzdem gelaufen sein. Zwar geht Franz Felber nicht von diesem sportlichen Horrorszenario aus – aber auch falls Henzell vor Saisonende nicht mehr zurückkehrt, ist der Klassenerhalt bereits gesichert. Der UTTC Oberwart liegt mit 18 Punkten auf dem sechsten Rang und 15 Zähler vom Abstiegsplatz entfernt.

Fazit: Henzell mag als ehemaliger Olympia-Teilnehmer und exzellenter Spieler sportlich wichtig sein. Dennoch stellt sich die Frage, ob die Verpflichtung des Australiers für Oberwart finanziell nicht ein Fehlgriff war.

KOMMENTAR

d.fenz@bvz.at