Erstellt am 08. Februar 2012, 00:00

Jetzt fehlen nur noch die Fans. CARINA GANSTER über den Judo-Weltcup der Männer in Oberwart.

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AEin Jahr nach dem Weltcup der Damen veranstaltet der Judoclub Pinkafeld unter der Führung der Brüder Roland und Martin Poiger am Wochenende den ersten Judo-Weltcup der Männer in der Sporthalle Oberwart. „Es wird das größte Judo-Ereignis werden, das das Burgenland je gesehen hat“, kündigten die Brüder Poiger bereits im Vorfeld der Veranstaltung an. Rund 350 Athleten aus über 50 Ländern haben für dieses wichtige Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2012 in London genannt. Österreichs heißestes Eisen ist der Olympia-Zweite von Peking 2008 sowie Europameister 2004 und 2008 und zweifache WM-Medaillengewinner Ludwig Paischer.

Die bevorstehenden olympischen Spiele in London sind auch der Grund für die hervorragende Besetzung des Weltcups in Oberwart. Das Einzige, das noch fehlt, sind die Zuschauer, die hoffentlich zahlreich in die Sporthalle strömen. Dann könnte der Weltcup ein großer Erfolg werden. Nicht nur für die Aktiven, die vor vollen Rängen kämpfen würden, sondern auch für das Image des Events und die Veranstalter. Als Motivation sollte man sich vielleicht vor Augen führen, dass man einen möglichen künftigen Olympiasieger nicht allzu oft live sehen kann …

c.ganster@bvz.at