Erstellt am 30. November 2011, 00:00

Kein Leichtes für Nachfolger. Meistertitel, Euphorie, Sensationsaufsteiger, Platz vier zur Halbzeit: Die Schlagzeilen über den UFC Jennersdorf überschlugen sich im letzten halben Jahr. Der Verein war auf dem Vormarsch, wieder eine große Nummer im burgenländischen Fußball zu werden.

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Meistertitel, Euphorie, Sensationsaufsteiger, Platz vier zur Halbzeit: Die Schlagzeilen über den UFC Jennersdorf überschlugen sich im letzten halben Jahr. Der Verein war auf dem Vormarsch, wieder eine große Nummer im burgenländischen Fußball zu werden.Einer, der mitverantwortlich für den Erfolg war, ging von selber: Trainer Johann Pigel (siehe Seite 71). Er zieht den Abstiegskampf in der steirischen Oberliga der Aufstiegschance in der BVZ Burgenlandliga vor. „Weil der Vorstand top ist“, sagt Pigel über seinen neuen Verein Gleichenberg.

Von verschiedenen Seiten hört man, dass das Verhältnis zwischen Jennersdorfs Obmann Manfred Deutsch und Pigel nicht mehr das Beste war. Es soll schon länger Funkstille herrschen, auch in Sachen Transfers. Dass der Vorstand sein Veto in Transferfragen einlegt, kann man verstehen. Der Verein muss nicht mit aller Gewalt in die Regionalliga, hat Zeit sich im Frühjahr zu konsolidieren, denn die jungen Spieler agierten wohl am oberen Limit und der Aufstiegskampf wäre verfrüht.

Viele Trainer waren in den letzten Jahren in Jennersdorf tätig, zu viele. Dabei dachte man mit Pigel kehrt Kontinuität ein: Falsch gedacht! Der neue Trainer kann eigentlich nur verlieren.

p.bauer@bvz.at