Erstellt am 18. Dezember 2013, 23:59

„Kettenreaktion“ mit guten Folgen?. Patrick Bauer über die winterlichen Wechsel auf den Betreuerbänken.

Eigentlich sollte Weihnachtsfrieden herrschen. Eigentlich – denn was sich in dieser Winterpause im Süden auf den Betreuterbänken der verschiedenen Vereine abspielt, ist nicht alltäglich. Alles begann mit Kurt Jusits, der von Ostligist Stegersbach zum Ligakonkurrent Wiener Sportklub wechselte.

Das löste eine Kettenreaktion aus. Dem Wiener folgte Joachim Poandl, der bis zuletzt bei BVZ Burgenlandligist Jennersdorf arbeitete und nun die Chance sah, eine intakte Mannschaft zu übernehmen. Natürlich war man durch diesen Wechsel in Jennersdorf unter Zugzwang.

Schnell präsentierte man mit Helmut Puntigam eine Lösung. Nicht so viel Glück hat da schon der SV Güssing, dessen Spielertrainer Hannes Winkelbauer sein Amt in der Vorwoche zurücklegte. Ein anderer Fall ist Stinatz. Dort wird nach den Abgängen von Robert Wiedner und Josef Kreitzer an einer ganz neuen Variante gebastelt.

Eines bleibt bei sämtlichen Rochaden gleich: die Chance etwas Neues zu schaffen und die Möglichkeit in der Winterpause an Stellschrauben zu drehen, die dem Vorgänger vielleicht entgingen. Dabei leisteten alle Trainer, die die Vereine verließen, gute bis sehr gute Arbeit. Und dennoch könnte ein neuer Besen einiges bewirken. Auch wenn es derzeit noch nicht danach aussieht.