Erstellt am 05. November 2013, 13:01

Koch: Klotzen statt kleckern. Michael Pekovics über das geplante 200 Millionen Euro-Projekt von Reinhard Koch in Strem. Die Vorarbeiten haben sich über Monate hingezogen, jetzt ist es offiziell. Bereits vor zwei Wochen ließ Reinhard Koch mit der Ansage aufhorchen, er plane „etwas Großes“ (die BVZ berichtete).

Die Vorarbeiten haben sich über Monate hingezogen, jetzt ist es offiziell. Bereits vor zwei Wochen ließ Reinhard Koch mit der Ansage aufhorchen, er plane „etwas Großes“ (die BVZ berichtete).

Nun ist die Katze aus dem Sack, sprich das Projekt vom Reißbrett. 200 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren investiert werden – in einen Campus, der die Erforschung Erneuerbarer Energien voran treiben soll. Unglaublich eigentlich, aber wem, wenn nicht Reinhard Koch, wäre es zuzutrauen, ein solches Projekt tatsächlich zu realisieren. Dass ein derartiges Vorhaben ohne potente (internationale) Geldgeber nicht zu finanzieren ist, liegt auf der Hand. Derzeit herrscht noch Rätselraten darüber, welcher – so Koch – „Weltkonzern“ die Finger mit im Spiel hat. Gerüchten zufolge soll der Kontakt über eine in Strem ansässige Frau zustande gekommen sein. Nun darf man auf die nächsten Schritte gespannt sein, denn eine offizielle Präsentation des Projekts steht noch aus. Wenn das Vorhaben tatsächlich so realisiert wird, bietet es nicht nur eine große Chance für Strem oder den Bezirk Güssing, sondern für das gesamte Südburgenland – und weit darüber hinaus.