Eberau

Erstellt am 31. August 2016, 05:49

von Michael Pekovics

Expositur oder Privatschule?. Michael Pekovics über das Angebot des Landes, die NMS Eberau wieder zu übernehmen.

117 Schüler besuchen derzeit das Josefinum Eberau, knapp die Hälfte davon aus Ungarn. Nach dem Angebot von Landeshauptmann Hans Niessl, die NMS Eberau wieder ins öffentlich-rechtliche Schulsystem zu übernehmen, müssen sich die Verantwortlichen entscheiden, was sie wollen.

Als Privatschule gibt es seitens des Landes keine Förderungen für die dringend anstehende Sanierung des Gebäudes, als öffentlich-rechtliche Schule hingegen müssten sich die rund 50 ungarischen Schüler eine neue Bildungseinrichtung suchen.

Außerdem würde dann Eberau nur als Expositur der nächstgelegenen größeren NMS, wie etwa Güssing oder Kohfidisch, geführt werden. Egal, wofür sich die Verantwortlichen im Vorstand des Josefinums schlussendlich entscheiden – jetzt ist die Zeit des Nachdenkens gekommen, welchen Weg man gehen will.

Für die direkt Betroffenen, also die Kinder und Eltern der Region, ist nur wichtig, dass sie eine vertraute Bildungseinrichtung in unmittelbarer Nähe haben. Insofern war der damals gewählte Weg der Privatschule der richtige, weil die Schule erhalten blieb. Und jetzt geht es darum, diesen Erfolg nachhaltig abzusichern.