Erstellt am 10. Juli 2013, 00:00

KOMMENTAR. Spontanität hätte allen geholfen

Die Wogen in der letzten Klasse des Fußballsüdens gehen spätestens seit den Stilllegungen von Litzelsdorf und Neustift, sowie der Auflösung von Badersdorf, hoch. Vor allem die neue Klasseneinteilung sorgt allerorts für Unmut.

So kicken in der kommenden Saison in der 2. Klasse A Süd 16 Vereine, während in der B Süd nur 13 Klubs die Meisterschaft bestreiten werden. Letztere zogen nun das bittere Los, denn Badersdorf hätte bei einer Fortführung des Spielbetriebes in die B Süd gehen müssen.

Dies wollten die Verantwortlichen aber nicht und so löste man den Verein ohne Umschweife auf. Der BFV argumentierte mit den bestehenden Regulativen und den zu fahrenden Kilometern. Trotzdem: Ein wenig flexibler hätte man das Szenario schon gestalten können.

Vielleicht wäre dann zumindest noch der SV Badersdorf zu retten gewesen. Denn, dass ein von den Statuten her flexibleres System auch Gefahren birgt, dass es sich Klubs an der geografischen Kippe dann so „richten“ können, wie sie es gerade brauchen, ist nur ein Argument. Die mögliche Spontanität im Notfall ist wichtiger. Die Zeit drängt. Weitere Vereine sind gefährdet, wieder muss eine Reform her. Die Bestehende ist gescheitert. Dieses Mal müssen alle mit eingebunden, und verschiedene Vorschläge eingebracht werden. Ein Jahr bleibt noch Zeit. Nur.