Erstellt am 03. April 2013, 00:00

KOMMENTAR. Trainerwechsel ist bald unumgänglich

Dass der Weg steinig werden würde, war den Verantwortlichen klar. Dies ist er (fast) immer, wenn eine Mannschaft auf die eigene Jugend setzen will. Rückschläge wurden und werden in Kauf genommen. Dass es aber so schwierig werden würde, damit rechnete beim SV Großpetersdorf keiner. Zu stark präsentierte sich die Elf in der Hinrunde.

Phasenweise verzückte man die eigenen Fans mit Heimsiegen. Stehende Ovationen waren an der Tagesordnung. Davon ist der Verein mittlerweile weit entfernt. Am Freitagabend, der laut Obmann Harald Schneller immer „der Termin“ für Großpetersdorf war, setzte es eine 0:5-Schmach gegen Unterschützen.

Kein Aufbäumen nach einem Gegentreffer. Man ergab sich seinem Schicksal. Warum es nicht läuft, ist schwer zu ergründen. Der Kader ist praktisch der Gleiche wie in der Hinrunde – einzig ein Legionär wurde gewechselt und Hanno Wagner kam nach Verletzung zurück. Bezeichnend, dass gerade er die junge Mannschaft führen soll, nachdem er fast ein Jahr fehlte. Noch halten die Verantwortlichen zu Coach Martin Omischl.

Irgendwann wird ein Trainerwechsel aber unumgänglich sein. Lange kann man nicht mehr zusehen, wie die Konkurrenz gewinnt und man selbst verliert. Bei aller guten Arbeit, die Omischl leistete und leistet. Das wissen auch die Verantwortlichen. Irgendwann muss man ein Zeichen setzen und dann muss eben der Trainer daran glauben.

Es liegt jetzt einzig an der Mannschaft, sich aus dem Sumpf zu ziehen, Omischl zu retten und den Abstiegskampf anzunehmen. Schon am Sonntag in Kukmirn ist die Elf jetzt gefordert.