Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Maulkorb für die Kritiker?. CARINA GANSTER über ein tot geglaubtes Projekt, das nun zu leben beginnt.

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Nun kommt also doch Licht in die Dunkelheit der Region. Selbst die schärfsten Kritiker der Lichtregion dürften nach dem Projektstart – der Startschuss fällt in Mogersdorf – überzeugt sein. Die Probleme aus den vergangenen Monaten scheinen überwunden, nun stürzen sich die Mitglieder in die Arbeit. Diese klingt vielversprechend und verspricht einiges für die Zukunft. Zwar ist man von der geplanten flächendeckenden Installation von LED-Straßenlampen im ganzen Bezirk noch weit entfernt, dafür geht es aber in Mogersdorf gut voran.

Dort scheint genug Geld vorhanden zu sein, investiert die Gemeinde doch 200.000 Euro, um die Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz und Energiebewusstsein im Bezirk einzunehmen. Alle Beleuchtungskörper entlang der Hauptstraße werden auf LEDs umgerüstet. Nun muss sich der Vorstand nur mehr einigen, von welchem Unternehmen man die Konzepte gestalten lässt – eine Firma aus Taiwan ist derzeit gut im Rennen. Ginge sie als Erste ins Ziel, würde man den Kritikern wieder Munition liefern. Denn warum so weit in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so Nah liegt – mit Ledon und Lumitech in Jennersdorf.

KOMMENTAR

c.ganster@bvz.at