Erstellt am 27. Juni 2012, 00:00

Nach der Wahl heißt?s zahlen. MICHAEL PEKOVICS über die Hintergründe der Budgetkonsolidierung.

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Mit Spannung wurden die Pläne zur Konsolidierung des Oberwarter Budgets erwartet – gelegt hat sie sich nicht. Denn vorgestellt wurde eigentlich gar nichts. „Zukunftsmodell“ und „drei Säulen“ hört sich zugegeben gut an, was damit aber konkret gemeint ist, bleibt unklar. Nun ist der eingeschlagene Weg sicher richtig – und im Endeffekt auch der einzig gangbare, schließlich ist das Konzept keine Idee der Stadt, sondern eine Forderung der Gemeindeabteilung. Aber einige konkrete Aussagen hätten sich die Bürger verdient. Vor allem deswegen, weil die Verantwortlichen so gerne mit den Schlagworten „Transparenz und Offenheit“ um sich werfen. Der Ausschluss der Öffentlichkeit von der Präsentation lässt kaum einen anderen Schluss zu, als folgenden: Das angepeilte Sparziel von 1,4 Millionen pro Jahr wird nicht allein durch Umstrukturierungen erreicht werden können. Inoffiziell hört man, dass ab Jänner 2013 einige Gebühren erhöht werden sollen. Beschlossen wird das allerdings erst im November, nach der Wahl. Wenn sich die Spannung über den Ausgang bei den Politikern gelegt hat …

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