Erstellt am 16. Dezember 2015, 08:59

von Michael Pekovics

Nur bauen allein ist zuwenig. Michael Pekovics über das Monsterprojekt Spitalneubau und die zahlreichen „Nebengeräusche“.

Bis Bagger am Areal des neuen Oberwarter Krankenhauses auffahren, wird noch einige Zeit vergehen – soviel ist sicher. Schließlich soll das endgültige Projekt erst Ende März fixiert werden, die darauffolgende Ausschreibung wird wohl auch seine Zeit brauchen – und da sind mögliche Einsprüche von unterlegenen Mietbietern noch gar nicht mit einkalkuliert.

Die Planungen müssen jetzt trotzdem auf Hochtouren laufen, schließlich gibt es neben dem eigentlichen Projekt Neubau auch zahlreiche andere Baustellen – zum Beispiel den Verkehr – die jetzt geregelt werden müssen. Die Anrainer entlang der Zufahrtsstraßen (Schulgasse, Dornburggasse) befürchten nämlich eine massive Zunahme der ohnehin schon hohen Verkehrsbelastung in diesem Gebiet.

Seitens der Stadt wird nun eine eigene Abfahrt von der B63a (Kreisverkehr) zum Krankenhaus angedacht, die würde aber definitiv eine Menge Geld kosten. Gleichzeitig würde damit aber auf einen Schlag ein neues, interessantes (potenzielles) Gewerbegebiet rund um das Messezentrum entstehen und die Stadt in Richtung Süden wachsen – was allemal eine Überlegung wert ist.