Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

Oberwart – das gelobte Parkland. Michael Pekovics über die Parkplatzsituation in Oberwart. Parkplätze sind Lebensader einer Stadt, so auch von Oberwart. Und die Bezirkshauptstadt ist gesegnet – in zweierlei Hinsicht: Erstens gibt es eine große Anzahl von Stellplätzen und zweitens ist Parken gratis.

Parkplätze sind Lebensader einer Stadt, so auch von Oberwart. Und die Bezirkshauptstadt ist gesegnet – in zweierlei Hinsicht: Erstens gibt es eine große Anzahl von Stellplätzen und zweitens ist Parken gratis. Das ist in Städten wie Hartberg oder Fürstenfeld schon lange nicht mehr der Fall, dort müssen Autofahrer zahlen. Nur am Mittwoch beim Wochenmarkt wird es etwas eng. Trotzdem wird sich mittelfristig die Frage stellen, wie Oberwart mit den vorhandenen Parkflächen umgehen will. Denn derzeit profitieren vor allem die Mitarbeiter der Ämter wie Bezirkshauptmannschaft oder Finanzamt von der Situation. So mietet beispielsweise die Stadt ein Grundstück gegenüber der Kaserne von der ÖBB, genutzt wird es von den Finanzbeamten – gratis. Kunden finden da kaum einen Platz. Da stellt sich die Frage, ob die Bereitstellung von Parkplätzen für Behördenmitarbeiter zu den Aufgaben einer Stadt gehört. Mit gutem Beispiel geht die Raiffeisenbank voran, die Flächen gekauft hat, damit Mitarbeiter und Kunden parken können. Man darf gespannt sein, wann das Thema „Parkraumbewirtschaftung“ auf die Tagesordnung kommt.

m.pekovics@bvz.at