Erstellt am 12. Juni 2013, 00:00

Oberwart muss jetzt erwachen. Michael Pekovics über die schwache Beteiligung der Bevölkerung an Festen. Den Ruf nach „mehr Leben für die Oberwarter Innenstadt“ hört man schon länger erschallen – und nicht immer ist dabei der Handel gemeint.

Den Ruf nach „mehr Leben für die Oberwarter Innenstadt“ hört man schon länger erschallen – und nicht immer ist dabei der Handel gemeint. Dabei gibt es doch immer wieder tolle Veranstaltungen, die zum Feiern einladen.

So auch am Wochenende, als die Kroaten zum Fest anlässlich „480 Jahre burgenländische Kroaten“ luden. Der Stadtpark war gut gefüllt, vor allem am Abend. Auffallend dabei war aber, dass eher Gäste aus Stinatz, Neuberg, Schachendorf und Güttenbach den Weg nach Oberwart gefunden hatten – Bürger der Stadt waren eher die Ausnahme. Interessant auch, dass die Sperrstunde auf 23 Uhr festgelegt wurde – gut für die angrenzenden Gastronomen, schlecht für den Veranstalter.

Wie man hört, ist diese relativ frühe Sperrstunde einem Bewohner des Hochhauses geschuldet, der die Veranstalter des Stadtparks regelmäßig mit Klagen eindeckt. Aber vielleicht wird dieser Sommer noch anders, als die vorangegangen und die Oberwarter Bevölkerung findet den Weg zu den zahlreichen Veranstaltungen im Park. Gelegenheit dazu hätte sie jedes Wochenende – und das bei freiem Eintritt. Wenn das nicht mehr Leben in die Stadt bringt, was dann?