Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

Rettung durch die Nachbarn?. Michael Pekovics über das Tauziehen rund um die Bahn im Südburgenland. Lange wurde um die Zukunft der Bahnstrecke ab Oberwart gebangt – und plötzlich scheint es so, als ob die Gleise gesichert wären.

Lange wurde um die Zukunft der Bahnstrecke ab Oberwart gebangt – und plötzlich scheint es so, als ob die Gleise gesichert wären. Zumindest für den Güterverkehr scheint das „Happy End“ durch die bevorstehende Übernahme durch die Steiermärkischen Landesbahnen so gut wie fix – ob aber auch der Personenverkehr wiederaufgenommen wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Wird nun auch noch das grenzüberschreitende EU-Förderprojekt „Anschluss an Szombathely“ realisiert, dann hätte Oberwart Bahngleise in die drei Himmelsrichtungen Nord, Süd und Ost. Zweifelsohne wäre das ein Gewinn für den Bezirk Oberwart und die gesamte Region Südburgenland. Man muss aber der Tatsache ins Auge sehen, dass die Entscheidung darüber in Ungarn getroffen wird. Und das noch dazu vor dem Hintergrund, dass die Realisierung des Projekts ausschließlich von EU-Förderungen abhängt. Dem Burgenland kann das egal sein, schließlich schaut man einem quasi „geschenkten Gaul nicht ins Maul“. Damit hätten auch die Investitionen, die vor einigen Jahren in die Strecke Oberwart-Großpetersdorf getätigt wurden, wieder Sinn.