Güssing

Erstellt am 03. November 2016, 02:57

von Patrick Bauer

„Sportchef-Rolle“ steht ihm so gut. Patrick Bauer über das Aus von Robert Antoni in Güssing und etwaige Zukunftsaussichten.

Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Nach dem 1:2 gegen Stuben gehen der SV Güssing und Robert Antoni getrennte Wege (siehe Bericht unten). Darauf einigte man sich, nachdem die Führungsetage rund um Obmann Alois Mondschein und Sportvorstand Hannes Winkelbauer einen anhaltenden Negativtrend sah und man Antoni über die Winterpause einen weiteren Mann zur Seite stellen wollte.

Irgendwie verständlich, dass der Fachmann, der vor allem im Nachwuchs des GSV große Verdienste aufweist, dieses Ansinnen ablehnte. Nun übernimmt Winkelbauer die Agenden für das letzte Spiel gegen Olbendorf. Der logische Schritt. Geht es aber nach Mondschein, soll der Sportvorstand zur Dauerlösung mutieren. „Wunschkandidat“ sei der ehemalige Innenverteidiger, der schon einmal das Zepter als Coach schwang und einige Monate später dann in den Vorstand zurückkehrte.

Dennoch bleibt die Frage, ob nicht ein Blick über den Tellerrand guttun würde. Dabei geht es überhaupt nicht um die fachlichen Qualitäten Winkelbauers, die hat er unbestritten, aber die Rolle als Sportchef, der den Kader entscheidend mitgestaltet, dazu als Bindeglied zwischen Team und Führung fungiert und auch den Nachwuchs im Blick hat, stand ihm mehr als gut. Doppelfunktionen sind immer extrem aufwendig und dem muss sich Winkelbauer bewusst sein.