Erstellt am 29. Januar 2014, 09:34

von Michael Pekovics

Teure Lösung für Zwickmühle. Michael Pekovics über den „erzwungenen“ Kauf eines Grundstückes durch die Gemeinde.

Von „Erpressung“ will niemand reden. Und das tut auch keiner. Trotzdem riecht der geplante Grundstückskauf der Gemeinde von der „ON Verwaltung GmbH“ (siehe rechts) danach. Schließlich wurde der Einspruch gegen den Baubescheid des Projekts von „C+C Pfeiffer“ erst dann zurück gezogen, als die Gemeinde den Grundsatzbeschluss fasste, das Grundstück zurück zu kaufen.

Dass sich die Gemeinde nicht auf einen jahrelangen Rechtsstreit einlassen will, ist verständlich. Außerdem bekommt die Stadt ja auch etwas dafür, nämlich ein Grundstück in einem Gebiet, das durchaus Entwicklungspotenzial hat. Dass aber auch die Spesen und finanziellen „Nebengeräusche“ auf die Stadtgemeinde abgewälzt werden, ist nicht in Ordnung. Außerdem – so hört man hinter vorgehaltener Hand – wäre der Kauf gar nicht notwendig gewesen, wenn das Grundstück ordnungsgemäß umgewidmet worden wäre.

Der Kauf ist unter diesen Umständen die beste Lösung. Andernfalls wäre das Bauprojekt von „C+C Pfeiffer“ länger „auf Eis“ gelegen. Hier kann man sich wenigstens sicher sein, dass auch etwas gebaut wird und Jobs entstehen …