Erstellt am 27. April 2016, 05:34

von Michael Pekovics

Umfahrungen für eine ruhige Stadt. Michael Pekovics über die aktuelle Verkehrssituation in der Oberwarter Innenstadt.

So wie heute würde Oberwart also verkehrstechnisch aussehen, wären die Umfahrungen nie gebaut worden: Minutenlange Verzögerungen auf der Hauptstraße, blockierte Kreuzungen wegen Überlastung, kein sicheres Queren für (langsame) Fußgänger.

Denn durch die Sperre des Kreisverkehrs zwischen McDonald´s und eo muss der gesamte Nord-Süd-Verkehr – abgesehen von einigen ortskundigen Lenkern, die die Abschneider über die OMV und das eo nehmen – durch das Zentrum. Und das wird noch bis mindestens Juni, aber eher bis Juli so weitergehen. Leidtragende sind zum einen die vielen Anrainer der Seitengassen, die jetzt vermehrt befahren werden, und zum anderen die Betriebe am Kreisverkehr, weil viele Pkw-Lenker das Zusatzschild „Zufahrt gestattet“ überlesen.

Ob sich der verstärkte Durchzugsverkehr positiv auf die innerstädtischen Betriebe auswirkt, kann erst in einigen Wochen beantwortet werden. Richtig lebenswert ist eine Stadt wie Oberwart mit dem aktuellen Verkehrsaufkommen zumindest in den kommenden Wochen aber nicht. Dafür zeigt sich jetzt, wie sinnvoll der Bau der beiden Umfahrungen vor Jahren gewesen ist.