Erstellt am 03. November 2010, 00:00

Und es gibt sie doch, die SPÖ. MICHAEL PEKOVICS über die Existenz der SPÖ im „schwarzen“ Pinkatal.

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Bei kaum einem Projekt in und rund um die Gemeinde Eberau meldet sich ein Vertreter der SPÖ Eberau zu Wort. Keine Mitarbeit, keine Mitsprache, kaum jemand vom roten Lager mischt sich in das Geschehen der „schwarzen“ Gemeinde ein. Bis jetzt! Erst seit der Causa „Asylzentrum“, ähm, Korrektur: „Erstaufnahmezentrum“, wie es so mancher verwechselt(e), gibt es ein Lebenszeichen von der SPÖ-Fraktion. Man(n) wagte es, sich zu Wort zu melden. (Es gibt keine Gemeinderätin in der Gemeinde, weder bei ÖVP noch bei SPÖ). So wie in der aktuellen Diskussion, in der Vorwürfe gegen Ortschef Walter Strobl laut werden. Er gebe Geld aus und investiere in Projekte, die sich die Gemeinde nicht leisten könne. Aber einen Kanal braucht wohl jeder. Die Erlebniswelt braucht ein Eberauer Pendler nicht, aber jemand der vom Tourismus lebt, schon eher. Dass hier im Gemeinderat ein Beschluss gefällt wurde, obwohl das Beschlossene schon verbaut war, kann der Bürgermeister aber nicht bestreiten (siehe Seite 22). Vielleicht eine Konsequenz daraus, dass sich die SPÖ zu wenig in das Gemeindeleben einmischt oder den Gemeindechef vielleicht sogar zu wenig kontrolliert.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at