Erstellt am 04. Juli 2012, 00:00

Verantwortung im Internet. MICHAEL PEKOVICS über die „unsichtbare“ Gefahr im Internet.

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Unser Alltag verlagert sich immer mehr ins Internet. Da ist es nur logisch, dass auch die Kriminalität mit dem „world wide web“ eine lukrative „Einkommensquelle“ gefunden hat. Der neueste Trick (siehe Seite 11): Den (überwiegend männlichen) PC-Benutzern wird der PC gesperrt, mit dem Hinweis, er habe sich Kinderpornoseiten angesehen und könne nur durch die Zahlung von 100 Euro seinen Computer wieder in Gang bringen. Kein Wunder, dass sich viele Betroffene nicht an die Polizei wenden.

Wer gibt schon gern zu Protokoll, dass er sich – wenn auch nicht auf Kinder-, so doch auf Pornoseiten   – auf Homepages bewegt, die moralisch fragwürdig sind. Zu hinterfragen ist aber, warum es so schwer ist, den Tätern auf die Schliche zu kommen. Schließlich müsste es doch möglich sein, herauszufinden, von wem die Gutscheine eingelöst werden, mit dem sich die Opfer „freikaufen“ können. Es hat den Anschein, dass die Exekutive einem übermächtigen Gegner gegenübersteht. Dann hilft nur noch eines: Die Eigenverantwortung des Einzelnen – so wie im normalen Alltag auch.

ta.zvb@scivokep.m