Erstellt am 16. Juni 2011, 08:34

Viel wird sich nicht ändern. MICHAEL PEKOVICS über den möglichen Verkauf der Andreas Hofer-Siedlung.

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Die Aufregung unter den Mietern der Andreas Hofer-Siedlung wird groß sein, wenn die Gemeinde tatsächlich einige Blöcke verkaufen will, aber im Grunde wird sich kaum etwas ändern. Denn schon jetzt ist die OSG für die Verwaltung verantwortlich – der Gemeinderat beschäftigt sich einzig und allein mit der Vergabe der Wohnungen. Dass die Stadtgemeinde neue Einnahmequellen sucht, ist wenig verwunderlich, stehen doch in der nächsten Zeit wohl oder übel große Investitionen auf der Tagesordnung – Stichwort Kanal.

Problematisch könnte es nur dann werden, wenn der Erlös unter den Erwartungen bleibt. Denn angeblich soll es bereits ein Gutachten über einen möglichen Verkaufspreis geben und dieser soll der Gemeinde eben zu niedrig sein. Fix ist aber, dass die Bausubstanz der Andreas Hofer-Siedlung nicht die beste ist, auf kurz oder lang stünde wohl eine Sanierung an – und die würde wieder Geld kosten.