Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Was ist wirklich passiert?. EVA-MARIA LEEB über die angebliche Misshandlung eines Kindergartenkindes.

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Aufregung herrscht im Kindergarten Jennersdorf. Dort soll eine Kindergartenpädagogin angeblich ein Kind misshandelt haben. Diese bestreitet die Vorwürfe vehement. Nach Publikwerden des Falles gehen die Wogen hoch und das auf allen Seiten. Sowohl die verdächtigte Kindergartenpädagogin, als auch ihre Kollegin, die den Fall zur Anzeige gebracht hatte, mussten sich einem psychologischen Test unterziehen. Die Eltern sind verunsichert, auch die Politik mischt sich in die Causa ein. Dieser Fall wirft Fragen auf: Was ist zwischen der Kindergartenpädagogin und dem Kind wirklich vorgefallen? Gibt es Augenzeugen ? Inwieweit kann ein Kind in diesem Alter beurteilen, ob die Handlung eines Erwachsenen eine Misshandlung ist oder nicht? Die Frage, die am dringendsten zu klären ist: Wird hier ein Konflikt zwischen Erwachsenen auf dem Rücken der Kinder ausgetragen? Hinter vorgehaltener Hand wird gemunkelt, dass es unter den Kindergartenpädagoginnen Unstimmigkeiten bezüglich der Nachfolge der Kindergartenleiterin gekommen ist. Sollte es sich hier um einen Fall von Mobbing handeln, so wäre dies mehr als verwerflich.

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e.leeb@bvz.at