Erstellt am 02. Mai 2012, 00:00

Wenn die Mühe belohnt wird. DANIEL FENZ über Bernd Wiesbergers Sprung an die internationale Golfspitze.

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Es hat sich bereits im Vorjahr abgezeichnet, dass Bernd Wiesberger mit Platz zwei im schottischen Gleaneagles nachhaltig auf der European Tour Fuß fassen kann. Diesen Eindruck bestätigte der 26-Jährige am vergangenen Wochenende eindrucksvoll. Fünf Schläge Vorsprung und der souveräne Triumph bei der Ballantine’s Championship in Südkorea weisen den Oberwarter nun nicht nur als dritten österreichischen European-Tour-Sieger aus, sondern hieven Wiesberger auch in das totale mediale Rampenlicht. Plötzlich ist (völlig legitimerweise) die Rede von der Qualifikation für das lukrative Finalturnier in Dubai, auch der mit dem Korea-Sieg verbundene Start beim Bridgestone Invitational in Ohio verspricht einiges.

Ruhm, 367.500 Euro Preisgeld sowie tolle Aussichten sind somit der aktuelle Lohn für die vielen Mühen, die der Südburgenländer im Lauf seiner bisherigen Profikarriere auf sich genommen hat. Bleibt zu hoffen, dass Bernd Wiesberger nicht nur seine Leistungskurve bestätigen kann, sondern dass er auch trotz seiner immer größeren Popularität und des steigenden Erfolgs eine Tugend weiter beibehält, die ihn immer schon ausgezeichnet hat: die Bodenständigkeit.

d.fenz@bvz.at