Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Zuerst ja, dann nein – und jetzt?. Die Strukturreform der Gruppe Süd erhitzt auch knapp über ein Jahr nach dem Beschluss die Gemüter. Von vollkommenem Schwachsinn bis zu einer guten Idee ist von den Vereinsverantwortlichen alles zu hören – wobei erstere Meinung deutlich überwiegt. Dass die Klubs selbst schuld am Ausgang der Wahl sind, ist klar. Die Demokratie siegte.

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Die Strukturreform der Gruppe Süd erhitzt auch knapp über ein Jahr nach dem Beschluss die Gemüter. Von vollkommenem Schwachsinn bis zu einer guten Idee ist von den Vereinsverantwortlichen alles zu hören – wobei erstere Meinung deutlich überwiegt. Dass die Klubs selbst schuld am Ausgang der Wahl sind, ist klar.

Die Demokratie siegte.Und trotzdem: Scheinbar sieht sich der Verband nun mit einer Vielzahl an unzufriedenen Vereinen konfrontiert. Ob das deshalb so ist, weil einige Klubs die beinharte Abstiegssituation unterschätzt haben (bitter, aber für die Sache an sich unwesentlich) oder weil viele ihre Meinung über die beschlossene Reform mittlerweile einfach drastisch geändert haben (das wäre hingegen ein neuer, klarer Meinungstrend), gilt es nun herauszufinden.

Somit ist es die Aufgabe des BFV, die Probleme der Klubs ernst zu nehmen, anzuhören und zu bewerten. Noch ist es nicht zu spät, im Falle des Falles die Reißleine zu ziehen – sollte das notwendig sein, um ein Chaos zu vermeiden. Denn Fakt ist: Am Ende darf einfach kein stures und vielleicht zu wenig durchdachtes Produkt herauskommen – auch wenn alles bereits vermeintlich in Stein gemeißelt ist.

p.bauer@bvz.at