Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Zusammen sind sie stark!. DANIEL FENZ über gut geführte Nachwuchsfußball-Spielgemeinschaften.

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Dass die größten Erfolge im Nachwuchsbereich nur mehr in Spielgemeinschaften erzielt werden können, sieht man an der Meisterschaft. Denn, auch wenn es noch Vereine gibt, die auf ihren eigenen Nachwuchs zurück greifen können, besteht die Mehrheit der Teams in den Nachwuchsklassen, die ganz vorne mitspielen, aus Spielgemeinschaften. Natürlich könnte man jetzt zum Nachdenken anfangen und bei den Vereinen nachfragen, warum sie keine eigene Mannschaft mehr stellen können und eine Spielgemeinschaft eingehen.

Oft scheint diese Lösung – das muss man den Vereinsfunktionären doch anerkennen – gar nicht unerschwinglich. Denn in der heutigen Zeit muss jeder Funktionär froh sein, wenn es noch Kinder gibt, die eine Sportart, noch dazu bei einem Verein, ausüben. Die Arbeit in den Spielgemeinschaften (SPG 2005 und ABS-Süd ) macht sich auch bezahlt. Denn in ihren Klassen sind die Mannschaften unter den Top-drei anzufinden. Solange die Arbeit der Funktionäre in diesen Spielgemeinschaften zugunsten der Kids erledigt wird – zuletzt führte die SPG 2005 ein Ostercamp für 43 Kinder durch – macht es auch weiterhin Sinn, in einer Spielgemeinschaft Fußball zu spielen.

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d.fenz@bvz.at