Erstellt am 01. Juni 2016, 09:53

von Carina Ganster

Kukmirn investiert 2,4 Millionen Euro. Statt dem geplanten Neubau werden bestehende Gebäude umgebaut. Die Planungen laufen bereits.

Eingestellt: Das Ermittlungsverfahren gegen Kukmirns Ortschef Franz Hoanzl.  |  NOEN, Ganster

Aus den ursprünglichen Plänen, das Feuerwehrhaus und das Gemeindehaus am Ortsrand neu zu bauen, wird nichts. Der Gemeinderat und auch die breite Masse der Bevölkerung haben sich dafür ausgesprochen, dass beide Gebäude im Ortskern erhalten bleiben.

Der Umbau der bestehenden Häuser kostet der Gemeinde auch weniger Geld. Für das Feuerwehrhaus, das als erstes von Grund auf renoviert und zum Teil auch umgebaut wird, belaufen sich die Kosten auf rund 700.000 Euro. Der Beschluss wurde vom Gemeinderat bereits gefasst, die Planungsarbeiten sind in Auftrag gegeben. Auch die Förderzusagen liegen bereits vor.

Zeitnaher Baubeginn

„Den genauen Zeitplan wissen wir noch nicht, aber der Baubeginn soll zeitnah erfolgen“, erklärt Bürgermeister Franz Hoanzl, der versichert, dass der Umbau ohne größere Einschränkungen für die Feuerwehr über die Bühne gehen soll. „Wir haben im Anschluss an das Feuerwehrhaus eine Ausweichmöglichkeit, um die Autos unterzubringen, zudem wird der Umbau in zwei Etappen erfolgen“, erklärt Ortschef Hoanzl.

Für den Umbau des Gemeindehauses gibt es noch keine Pläne, auch ein Beschluss steht noch aus. Fest steht allerdings, dass das bestehende Gebäude zukunftsorientiert und barrierefrei umgebaut wird. Die drei Wohnungen im Erdgeschoß und ein Geschäftslokal bleiben erhalten. Im hinteren Bereich des Hauses soll es einen Zubau geben.

Die Kosten für den kompletten Umbau belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. „Wir werden in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen den Fahrplan beschließen und in die Detailplanung gehen“, erklärt Hoanzl.