Erstellt am 11. Mai 2016, 05:04

von Carina Ganster

KUZ: Gemeinde will wieder verhandeln. Eine vom Land geforderte technische Überprüfung wurde durchgeführt. Gemeinde Jennersdorf will jetzt um Verkauf verhandeln.

Das Jennersdorfer Rathaus.  |  NOEN, Michael Schmidt

Bereits Anfang des Jahres 2014 kündigte Bürgermeister Willi Thomas an, das KUZ aus Kostengründen verkaufen zu wollen. Als möglicher Käufer wurde damals das Land, beziehungsweise die ausgelagerte Gesellschaft Belig genannt, die auch hinter allen anderen burgenländischen Kulturzentren steht.

Um den Verkauf ist es schon einige Zeit ruhig geworden, auch weil das Land ein technisches Gutachten von der Stadt gefordert hat.

Stadtchef lässt sich nicht in die Karten blicken

„Dieses Gutachten ist jetzt fertig“, kündigt Bürgermeister Willi Thomas an. In einem nächsten Schritt will die Gemeinde die Verhandlungen um den Verkauf wieder aufnehmen. „Dann werden wir sehen, was passiert“, lässt sich Thomas nicht in die Karten blicken.

Schwierig gestaltet sich der Verkauf auch, weil das KUZ bei der Planung des neuen Rathauses eine Rolle spielen soll (die BVZ berichtete, siehe unten). Aktuell findet eine Ideenfindung statt, an der sich einige Architekten beteiligen. Bis zum Herbst soll einen Jury, bestehend aus einigen Gemeindevertretern, eine erste Vorauswahl treffen.

„Weil wir die Planungsarbeiten im Zuge eines Bürgerbeteiligungsmodells umsetzen, hat sich jetzt alles verzögert“, erklärt Thomas, der keinen konkreten Fahrplan zum neuen Rathaus nennen möchte. An der aktuellen Finanzproblematik der Gemeinde soll es aber nicht liegen, dass sich die Planungen für das neue Rathaus in die Länge ziehen.