Erstellt am 08. Mai 2013, 00:00

Lage nicht entspannt. Der Boden kommt nicht zur Ruhe / Starke Regenfälle sorgen für eine angespannte Situation. Sogar Landesstraße musste gesperrt werden.

Wasser steht auf Feldern. Wie hoch der Schaden für die Landwirte ist, kann noch nicht beziffert werden. Die Lage in Neuhaus bleibt angespannt. zVg  |  NOEN, zVg
Von Carina Ganster

NEUHAUS AM KLAUSENBACH / Erst waren es Hangrutschungen, die die Gemeindebürger in Schrecken versetzten und der Gemeindeverwaltung schlaflose Nächte bereiteten. Während die Aufräumarbeiten nach den Rutschungen noch nicht einmal richtig begonnen haben – zahlreiche Gutachten sind noch ausständig – bedrohen nun Vermurungen in der südlichsten Gemeinde des Landes. „Es ist eine Katastrophe, das Wasser steigt und steigt und in den nächsten Tagen sind weitere Niederschläge angesagt“, meint Bürgermeister Helmut Sampt.

Am Montagvormittag wurde die L 256 zwischen Krottendorf und Kalch vorübergehend gesperrt, weil das Wasser sogar schon die Fahrbahn überflutete hatte. „Zum Glück sind die Hänge nicht weitergerutscht, die Lage ist aber angespannt“, erklärt der Ortschef.

In der Nacht auf Montag habe es in Neuhaus 60 Millimeter Niederschläge gegeben, betroffen seien vor allem die Ortsteile Kalch, Krottendorf und Bonisdorf. „Wir sind momentan dabei, ein Sanierungskonzept zu erarbeiten. Ende Mai kann man dann hoffentlich mit den Sanierungsarbeiten beginnen“, erklärt Sampt.