Erstellt am 29. Dezember 2010, 00:00

Lösung für FF-Haus. PROBLEM GELÖST / In der langwierigen Causa rund um das Haus der FF Stinatz gibt es kurz vor Jahresende noch eine Lösung.

VON SARAH WAGNER

STINATZ / Das Feuerwehrhaus der FF Stinatz war lange Zeit ein Streitthema im Gemeinderat. Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung, die nicht ohne heftige Diskussionen stattfand, konnte nun nach langen Ungereimtheiten eine Lösung beschlossen werden. Mit allen Stimmen der ÖVP und fast allen der SPÖ (eine Stimmenthaltung) entschied man sich für den Neubau des Feuerwehrhauses in der Nähe des Heimathauses.

Für das bisherige FF-Haus gibt es bereits Pläne: „Das bestehende Zentralgebäude wird im Zuge der Adaptierungsarbeiten zu einem Haus mit betreuten Wohnungen und Starterwohnungen umgestaltet“, erklärt Bürgermeister Andreas Grandits. Insgesamt sollen drei Wohnungen für Ältere und drei Starterwohnungen errichtet werden. Die Pläne sollen in Stufen abgearbeitet werden. „Zuerst soll das FF-Haus in Angriff genommen werden. Mitte des Jahres soll der Start sein und fertig sollte es im Herbst 2012 sein“, sagt Grandits.

Der Umbau des Zentralgebäudes soll dann in einer weiteren Etappe erledigt werden. „Mit der Fertigstellung rechnen wir 2013/2014“, so Grandits.

Alle sind sich über Standort  des FF-Hauses einig

Vizebürgermeister Georg Benkö (SPÖ) ist mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden. „Wir haben zugestimmt, weil die Feuerwehrmitglieder mit dem Ergebnis zufrieden sind und auch das Kommando damit zufrieden war. Außerdem wollten wir wissen, was mit dem Zentralgebäude passiert und das hat sich auch erledigt.“ Die Nettokosten beziffert der Bürgermeister mit etwa 570.000 Euro, sie werden neben der Förderung vom Land über ein Leasingmodel aufgebracht. Benkö glaubt, dass es insgesamt mehr als 683.000 Euro sein werden: „Der wahre Preis kommt erst.“

Das zweigeschossige FF-Haus beinhaltet im Obergeschoss Schulungsräume und Sozialräume und im Untergeschoss drei Garagenplätze, einen Kommandoraum, Duschen- und WC-Anlagen (auch für Damen) und eine Werkstatt. Geplant hat es der Wolfauer Mario Schiller.

Auch die Feuerwehr ist glücklich über das Ende. „Das ist genau das, was sich die Feuerwehr gewünscht hatte. Wir haben uns mittels einer Postwurfsendung beim Bürgermeister und Vize sowie den weiteren Verantwortlichen dafür bedankt“, so Martin Zsifkovits, Mediensprecher der FF Stinatz.