Erstellt am 11. Mai 2016, 05:14

von NÖN Redaktion

Mehr Druck aufs Land für Pendler. Gemeinde Ollersdorf macht weiter Druck in Sachen Park´n´Ride-Anlage und erhält dabei Schützenhilfe aus der Region.

Unterstützen Bernd Strobl: Walter Temmel, Marianne Hackl, Michael Knopf, Bernhard Hirczy und Andreas Grandits (v.l.).  |  NOEN, BVZ
In der Vorwoche lud die ÖVP zum „Feierabend für Pendler“. Der Titel war bewusst so gewählt, wurde doch mehrfach darauf hingewiesen, dass das Land nicht ausreichend auf die Wünsche der Pendler des Südburgenlandes eingehe.

Entscheidung politisch motiviert?

Als Beispiel dafür diente die „wilde“ Park´n´Ride-Anlage in Ollersdorf, deren Notwendigkeit vom Land laut Bürgermeister Bernd Strobl nicht anerkannt wird. „Bereits 2014 haben wir um die Errichtung einer Anlage angesucht. Nach mehreren Urgenzen wurde uns mitgeteilt, dass keine Notwendigkeit besteht.“

Eine politisch motivierte Entscheidung schließt Strobl nicht aus. „Wenn Schriftverkehr zwei Jahre lang negiert wird, kann ich das nicht ausschließen“, sagt Strobl, dem es dabei nicht allein um seine Gemeinde gehe.

Strobl weiter: „Südburgenlands Pendler haben eine ordentliche P&R-Anlage in ihrer Nähe verdient. Es kann nicht sein, dass im Norden hunderttausende Euro in die Errichtung oder Erweiterung von Park&Ride- sowie Bike&Ride-Anlagen investiert werden, während die Anlage in Ollersdorf nicht interessiert. Immerhin würde diese nur einen Bruchteil der jüngsten Investitionen in Neusiedl/See, Mattersburg oder Bruck/Leitha kosten.“