Erstellt am 22. August 2012, 00:00

Mehr Sicherheit gefragt. FORDERUNG / Bewohner und SPÖ wollen eine vernünftige Verkehrslösung für die Theresiensiedlung. Wohnstraße angedacht.

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RUDERSDORF / Eine dicht besiedelte Wohnsiedlung am Stadtrand von Rudersdorf sorgt derzeit für Gesprächsbedarf. Der Ruf nach einer Wohnstraße in der dortigen Siedlung wird größer. In Wohnstraßen ist nämlich das Betreten der Fahrbahn und das Spielen gestattet. Nachdem sich zahlreiche Bewohner bereits intern eine Lösung zur Verkehrsberuhigung herbeigesehnt hatten, ging nun ein Bewohner, nämlich Felix Karl in die Offensive.

Gemeinsam mit der SPÖ Rudersdorf fordern einige Bewohner nun eine Wohnstraße. „Jetzt sind Lösungen im Sinne der hier lebenden Menschen gefragt. Wir dürfen nicht warten, bis etwas passiert. Der Verkehr wird einfach zu viel“, erklärt Felix Lang, ein Bewohner aus der Siedlung. Die SPÖ unterstützt die Forderung der Bewohner, führt das größer werdende Verkehrsproblem aber auch auf die Entfernung von zwei Schutzwegen zurück. „Vor zwei Jahren wurden die Schutzwege über die B 65 beim Gasthaus Schabhüttl-Familie Sevenhill und Hintergasse- Einmündung B 65 entfernt. Im Sinne der Sicherheit unserer Kinder ist nun Handeln statt Ankündigen angesagt“, meint Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker.

Bei der nächsten Gemeinderatssitzung will SP-Vizebürgermeisterin Lucia Salber das Thema im Gemeinderat ansprechen und eine Lösung herbei zu führen. „Die Maßnahme, eine Wohnstraße in der Theresiensiedlung zu machen, wäre sofort umsetzbar und würde das Gemeindebudget nicht belasten“, argumentiert Vizebürgermeisterin Lucia Salber.

 

Bewohner Felix Lang, Monika Ulreich, Vizebürgermeisterin Lucia Salber und Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker fordern eine Wohnstraße.

ZVG