Erstellt am 19. November 2014, 11:31

von Carina Ganster

Verkehr im Brennpunkt. Projekte Elektrifizierung der Bahn, Mikro-ÖV Stysteme und die Schnellstraße S7 sollen im Südburgenland vorangetrieben werden.

Abgeordneter Ewald Schnecker und die Landesräte Helmut Bieler und Verena Dunst. Foto: Ganster  |  NOEN, Ganster
Mobilität bleibt weiterhin das derzeit wichtigste Thema der südburgenländischen Politik. Im Südburgenland liegt der Schwerpunkt vor allem im Ausbau des öffentlichen Verkehrs für Pendler.

„Es wird bedarfsorientierte Erhöhungen geben“

Im Rahmen des Projekts „Grenzbahn“ wird derzeit eine Machbarkeitsstudie zur Wiedererrichtung der Bahnstrecke Oberwart-Szombathely erstellt. „Es ist nur gemeinsam mit Ungarn möglich, eine Bahnverbindung im Bezirk Oberwart langfristig auf modernstem Niveau anbieten zu können“, sagt Landesrat Helmut Bieler.

x  |  NOEN, Ganster
Im Bezirk Güssing soll der Einsatz von Mikro-ÖV System weiterhin ausgebaut werden.

Landesrätin Verena Dunst kündigt auch bedarfsorientierte Anpassungen für ländlich strukturierte Gemeinden mit erhöhtem Mobilitätsbedarf an: „Sowohl beim Förderdeckel als auch bei der Förderquote wird es voraussichtlich ab dem Frühjahr bedarfsorientierte Erhöhungen geben.“

„Es müssen effiziente Maßnahmen gesetzt werden“

Für den Bezirk Jennersdorf hält die Politik weiterhin an der Elektrifizierung der Bahnstrecke und dem Bau der S7 fest. „Beide Projekte haben für die Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes und die Sicherung von Arbeitsplätzen oberste Priorität“, betont Landtagsabgeordneter Ewald Schnecker.

x  |  NOEN, Michael Pekovics BVZ
Auch die ÖVP pocht auf die Verbesserung der Mobilität. „Es müssen effiziente Maßnahmen gesetzt werden, um die Mobilität zu steigern und Angebote zu schaffen“, betont Bundesrat Walter Temmel.