Erstellt am 16. September 2015, 05:22

von NÖN Redaktion

Moschendorf: Wie aus dem Nichts. Am Freitag standen plötzlich 150 Flüchtlinge bei Moschendorf an der Grenze.

Schnelle Hilfe. Innerhalb kürzester Zeit lief die Hilfe an - vom Roten Kreuz und der Bevölkerung. Und sogar die Flüchtlinge halfen mit.  |  NOEN, Michael Pekovics/BVZ
„Wir wurden von der ungarischen Polizei rund 15 Kilometer vor die Grenze gebracht. Dann wurde uns die Richtung nach Österreich gezeigt und das wars.“ Das erzählt Hazan Mous, der gemeinsam mit rund 150 weiteren Flüchtlingen am Freitagvormittag bei Moschendorf über die Grenze kam.

Welle der Hilfsbereitschaft

War zu Beginn noch die Rede von bis zu 2.000 Menschen, die versorgt werden müssen, entspannte sich die Lage rasch. Zuvor war es aber bereits zu einer unglaublich schnellen Welle der Hilfsbereitschaft gekommen: Nicht einmal 30 Minuten, nach dem die Meldung über die Ankunft der Flüchtlinge eintraf, wurden auch schon die ersten Spenden nach Moschendorf gebracht.

Auch das Rote Kreuz reagierte rasch und richtete auf der Leitstelle eine Spendensammelstelle ein. Am Montagabend war die Lage wieder völlig ruhig, das Rote Kreuz bleibt angesichts der weiterhin unübersichtlichen Lage aber weiterhin in Alarmbereitschaft.

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