Erstellt am 09. September 2015, 08:27

von Carina Ganster

Vulcolor will Energie. Bei der Produktion in Güssing anfallende Rückstände sollen verwertet werden, Brennwert ist weit höher als bei Hackschnitzel.

Biomasseanlage für Vulcolor. Geschäftsführer Hannes Winkelbauer und sein Team haben zu Jahresbeginn mit den Plänen für die Anlage begonnen. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Rund 12.000 Tonnen schwarze Holunderbeere werden pro Jahr bei Vulcolor verarbeitet, 2.500 Tonnen davon bleiben als Rückstände (Trester) zurück und waren bisher nicht verwertbar.

Das soll sich aber jetzt ändern, bereits seit Beginn des heurigen Jahres planen die Verantwortlichen rund um Geschäftsführer Hannes Winkelbauer die Errichtung einer Biomasseverwertungsanlage.

Anlage soll noch diesen Monat in Betrieb gehen

Wir wollen die Presseabfälle künftig trocknen und lagern und dann verbrennen, um so eigene Energie erzeugen“, erklärt Winkelbauer. Dadurch sollen die Energiekosten für das Unternehmen in den kommenden Jahren „deutlich“ gesenkt werden – der Brennwert von Trester ist um rund die Hälfte höher als jener von Hackschnitzel.

Um die Rückstände auch verbrennen zu können, werden diese mit einer eigenen Anlage getrocknet. Die Energie dafür kommt – erraten – von der Biomasseanlage selbst. Den Rest der erzeugten Energie wird das Unternehmen selbst verbrauchen, so der Plan.