Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Neuer Takt in den Verbindungen. VERKEHR / Am Vormittag fährt wieder Zug von Szenttgotthard nach Graz, danach im Zwei-Stunden-Takt bis Mittag. Ab Mittag gibt es stündliche Verbindung nach Graz.

VON CARINA GANSTER

JENNERSDORF / Ende des vergangenen Jahres war die Aufregung groß, als die ÖBB von Jennersdorf aus zwar eine zusätzliche Verbindung nach Graz geschaffen hatte, jedoch die Verbindung um acht Uhr morgens aus dem Fahrplan gestrichen wurde. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen brachte nicht die gewünschte Resonanz der ÖBB-Kunden. Zwei Privatpersonen wollten mit einer Unterschriftenaktion die ÖBB von einer Wiedereinführung des acht Uhr Zuges überzeugen. Auch im Gemeinderat waren die neuen Fahrpläne großes Thema. Jetzt, rund ein Jahr später, tritt mit 12. Dezember der neue Fahrplan der ÖBB in Kraft.

„Auf der Strecke Fehring-Jennersdorf-Szentgotthard sind deutliche Verbesserungen erkennbar. Obwohl die Zahl der Züge in Summe gleich bleibt, wurden einige Angebote auf Kundenwunsch geändert“, erklärt Christoph Seif von der ÖBB. Am frühen Vormittag verkehrt nun wieder ein Zug von Szenttgotthard nach Graz (Abfahrtszeit in Jennersdorf 8:27 Uhr), danach fährt der Zug im Zwei-Stunden-Takt bis Mittag. Am Nachmittag gibt es nun stündlich eine Verbindung Richtung Graz.

Abendverbindung nach  Ungarn wurde eingestellt

„Richtung Szentgotthard wurde die sehr schwach nachgefragte Verbindung mit Ankunft um 22:47 in Szentgotthard aus dem Angebot genommen, dafür gibt es nun neu am Nachmittag jede Stunde einen von Graz kommenden Zug zwischen Fehring-Jennersdorf-Szentgotthard. Eine deutliche Verbesserung für Schüler und Pendler“, heißt es seitens der ÖBB. Doch ganz zufrieden ist man im Gemeinderat noch nicht.

„Wir Jennersdorfer sind natürlich für jede zusätzliche Strecke dankbar, aber unser Ziel ist es, dass die Strecke nach St. Gotthard als gleichwertig und vollwertig behandelt wird. Es gäbe auch im Streckennetz Richtung Graz noch Verbesserungsbedarf. Viele Züge fahren weiterhin nur bis Fehring und nicht nach Jennersdorf“, fordert Bürgermeister Willi Thomas.