Erstellt am 06. Mai 2015, 11:51

von Carina Ganster

Der „Freischütz“ auf Schloss Tabor. jOPERA geht mit hochromantischer Oper und prominenter Regisseurin, Brigitte Fassbaender, in die 13. Saison.

Im renommierten Klavierhaus A. Förstl in Wien präsentierte Intendant Dietmar Kerschbaum das Programm des jOPERA Festivalsommers 2015. Mit dabei auch Kulturlandesrat Helmut Bieler. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Das jOPERA-Team rund um Intendant Dietmar Kerschbaum setzt in der 13. Spielsaison auf die von Karl Maria von Weber komponierte hochromantische Oper „Der Freischütz“.

Intendant Kerschbaum in der Hauptrolle

Regie führt die Mezzosopranistin, Theaterintendantin und Leiterin musikalischer Festivals, Brigitte Fassbaender, die bereits 2012 ein Engagement im Burgenland hatte. Damals inszenierte sie in Mörbisch den Zigeunerbaron. Den Freischütz in Neuhaus am Klausenbach hält sie für eine reizvolle Aufgabe.

„Das Stück ist in der Nachkriegszeit angesiedelt und weist gleichzeitig auf die Aktualität des Freischütz – Stichworte, Leistungsdruck und Versagensangst – hin“, verrät die Regisseurin.

Die Hauptrollen im Freischütz werden Intendant Dietmar Kerschbaum und seine Frau Renate Pitscheider übernehmen. Im Orchestergraben wird die junge Philharmonie Brandenburg unter derLeitung von Georg Fritzsch spielen.

Auch zwei Ausstellungen im Programm

Ein weiteres Highlight des Festivalsommers stellt das Filmkonzert Nosferatu dar.

Weiters im Programm finden sich zwei Ausstellungen: In der ersten „Ja dies und das und noch etwas“ öffnet Brigitte Fassbaender ihre Ateliertür und gewährt Einblick in ihr bildnerisches Schaffen der letzten Jahre und Jahrzehnte.

Stephan Ehrenhofers Arbeiten ist die Sommerausstellung Rodeo! bei Kunst an der Grenze in der ehemaligen A&O-Halle in Jennersdorf gewidmet. Mit der Kinderoper Hänsel & Gretel in einer Bearbeitung durch Bobby Simma geht der Festivalsommer im September zu Ende.