Erstellt am 26. März 2014, 10:40

von Michael Pekovics

,Nicht im Stich lassen‘. Eberau, Region / Gemeinde Eberau saniert Grenzweg erneut auf eigene Kosten. Bundesrat Walter Temmel appelliert ans Land.

»Grenzgänger«. Frank Proschitz, Alfred Thurner,Erwin Loier , Agnes Jurasits Skrapitsne, Johann Weber und Walter Temmel (v.l.) beim frisch sanierten Weg.  |  NOEN
Seit dem Fall des „Eisernen Vorhanges“ und dem Beitritt zum Schengen-Raum im Jahr 2007 wurden ehemalige Grenzwege, die früher Hauptwege waren, geöffnet. Die Gemeinde Eberau bemüht sich seit Jahren um eine zufriedenstellende Lösung des Grenzweges zwischen den beiden Nachbargemeinden Szentpeterfa/Petrovo Selo/Prostrum in Ungarn und Moschendorf.
Doch trotz einer Petition an den Landtag und mehrerer Vorsprachen sowie Beschwerden bei der Volksanwaltschaft muss die Gemeinde den 330 Meter langen Weg wieder aus Eigenmitteln sanieren.

„Alle in der Nähe befindlichen Übertrittsstellen wurden vom Land übernommen, nur diese eine nicht“, ärgert sich Bundesrat Walter Temmel (ÖVP) und appelliert an die Verantwortungsträger, diesen wichtigen Grenzweg nachhaltig zu sanieren und die Gemeinde Eberau nicht im Stich zu lassen: „Landeshauptmann Niessl betont immer wieder die Bedeutung von grenzüberschreitenden Projekten – warum aber hier weder er noch Landesrätin Verena Dunst als Moschendorferin etwas unternehmen, ist mir rätselhaft.“