Erstellt am 17. April 2013, 00:00

ÖVP fordert „Ja“ zur Öko-Forschung. Prüfungen dauern an / Schlussbesprechungen Anfang Mai, Ergebnis noch vor Sommer erwartet. Parteien bekennen sich zu Forschung.

ÖVP fordert klares Bekenntnis. Bei einer Bezirksparteivorstandssitzung stellten sich Franz Steindl, Leo Radakovits, Walter Temmel und Vizestadtchefin Helga Maikisch demonstrativ hinter die »ÖKO-Forschung«.  |  NOEN
Von Michael Pekovics

GÜSSING / Noch immer werden zahlreiche Einrichtungen der „Öko-Stadt“ Güssing von externen Prüfern durchleuchtet (die BVZ berichtete mehrfach). Dadurch soll erhoben werden, ob Fördergelder zweckmäßig eingesetzt und richtig verwendet wurden.

In der Vorwoche stellte sich die ÖVP demonstrativ hinter den Status der Bezirkshauptstadt als „Öko-Vorzeigeprojekt“. „Die laufenden Prüfungen dürfen nicht zum Anlass genommen werden, um das weltweit anerkannte System der Erforschung der Nutzbarmachung von erneuerbaren Energien infrage zu stellen. Wenn Verbesserungen und Effizienzsteigerungen bei den Projektabwicklungen angebracht sind, sollen sie aber umgesetzt werden“ so Bezirksparteiobmann Leo Radakovits. Unterstützung erhielt er dabei von Landesvize Franz Steindl („Die bisherigen Aktivitäten sind wichtig für die Region und das Land“) und Bundesrat Walter Temmel.

Auch die Stadt-SPÖ mit Bürgermeister Vinzenz Knor steht hinter der Öko-Forschung in Güssing. „Jetzt müssen wir aber einmal abwarten, was bei der Prüfung rauskommt. Natürlich stehen wir der Positionierung Güssings als Öko-Stadt positiv gegenüber.“ Auch wenn es derzeit „etwas unrund“ laufe, hoffe er, so Knor, dass „die Forschungseinrichtungen wieder auf gesunde Beine kommen“.

„Mister Ökoenergie“ Reinhard Koch ist derzeit mit der Beantwortung einer Fragen des Finanzamtes beschäftigt und erwartet eine Entscheidung noch vor dem Sommer: „Anfang Mai treffen wir uns mit dem wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Team zur Schlussbesprechung, wo die letzten offenen Fragen beantwortet werden.“