Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

Ort der Begegnung in Limbach. DISKUSSIONSORT / Eine Diskussions- und auch Forschungsplattform über Kunst bis hin zur Natur entsteht derzeit in Limbach nach privater Initiative eines Wiener Galeristen.

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VON SARAH BAUMGARTNER

LIMBACH / Einen Lebenstraum hat sich der Wiener Siebdrucker und Galerist Andreas Stalzer in Limbach mit einem alten Bauernhaus erfüllt. Ein Forum nach dem Vorbild „Forum Alpbach“ als Ort der Begegnung mit und der Diskussion über Kunst ist im Entstehen. Der erste Bauabschnitt mit der rund 100 Quadratmeter großen Bibliothek, die aus Beständen von Andreas Stalzer und Thomas König besteht und auch als Diskussionsforum und Veranstaltungsraum dient, wurde am Wochenende eröffnet. „Ein wachsendes und sich veränderbares System des Wissens und der Wissensvermittlung, das sich von der Kunst über Philosophie bis Gärtnerei erstreckt“, beschreibt Stalzer seine Sammlung.

Das Zentrum des Forums sind neben der Bibliothek auch Kunstsammlungen von Andreas Stalzer und Thomas König und weiteren Tausenden Arbeiten internationaler und österreichischer Künstler.

Im nächsten Abschnitt ist ein Ausstellungs- und Archivraum geplant, der noch im Herbst 2012 eröffnet werden soll. Interessantes Detail: Stalzer hat inklusive Erwerbungs- und Anschaffungskosten für das Grundstück bereits eine Million Euro in das Forum Limbach investiert und das aus der eigenen Tasche. Förderungen wird er keine in Anspruch nehmen. Das architektonisch moderne Gebäude will der Initiator für kreative Veranstaltungen jeder Art nutzen und zur Verfügung stellen. Mehr dazu unter www.stalzer-gallery.com.

Isabelle und Andreas Stalzer sowie Ingo Nussbaumer eröffneten am Wochenende ihr Forum in Limbach, das zur Diskussion und Forschung dienen soll.

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