Erstellt am 08. Januar 2015, 10:45

von Michael Pekovics

Ortschefs fordern Ausbau. Eberau, Moschendorf und Bildein wollen nachhaltigen Ausbau des 330 Meter langen Grenzweges nach Ungarn: „Fordern das Land auf, diesen Weg zu sanieren.“

Forderung wird lauter. Seit mehr als sieben Jahren ist der Weg geöffnet, Werner Laky, Walter Temmel, Agnes Jurasits und Johann Weber (v.l.) fordern den Ausbau: »Warum das nicht gemacht wird, versteht hier niemand.«  |  NOEN, zVg

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres fordern drei ÖVP-Bürgermeister aus dem Pinkatal erneut den Ausbau des 330 Meter langen Grenzweges von Gaas nach Ungarn. Unterstützt werden sie dabei von ihrer ungarischen Kollegin Agnes Jurasits (Szentpeterfa, Petrovo Selo, Prostrum).

„Hier in der Region versteht das niemand"

„Hier in der Region versteht niemand, warum dieser Weg nicht besser und nachhaltiger für den Verkehr ausgebaut wird“, sagt Bundesrat und Bildeins Bürgermeister Walter Temmel und nimmt das Land in die Pflicht: „„Es ist unverständlich, dass sieben Jahre nach Öffnung dieses Grenzweges die Gemeinden seitens des Landes im Stich gelassen werden.“ Schließlich seien bereits alle in der Nähe befindlichen Grenzübertrittsstellen wie Pinkamindszent/Allerheiligen nach Moschendorf und Szentpeterfa/Petrovo Selo/Prostrum nach Eberau vom Land Burgenland übernommen und entsprechend ausgebaut worden.

„Selbst in den ungarischen Nachbardörfern wurden alle Grenzwege vom Staat übernommen“, ärgert sich Temmel. „Eberau, in dessen Ortsteil Gaas der Weg liegt, bemüht sich seit Jahren um eine nachhaltige Lösung.“ Es gab bereits eine Petition an den Landtag, mehrere Vorsprachen bei den zuständigen Stellen sowie eine Beschwerde an die Volksanwaltschaft. Eine von BenützerInnen aus den betroffenen Gemeinden Unterschriftenaktion war mit über 800 Unterschriften sehr erfolgreich.