Erstellt am 31. Juli 2015, 06:21

von Michael Pekovics

Förderzusage: Geld für Grenzstraße. Laut Landesrätin Verena Dunst wird Sanierung der 300 Meter langen Verbindung nach Szentpeterfa zu 85 Prozent gefördert.

»Die Kosten werden zu 85 Prozent gefördert«, gab Dunst am Rande einer Pressekonferenz bekannt.  |  NOEN, zVg

Seit mehr als sieben Jahren ist die Verbindungsstraße von Eberau, Gaas beziehungsweise Moschendorf nach Szentpeterfa Ursprung zahlreicher Diskussionen und Auseinandersetzungen. Erst im Oktober 2014 forderten 800 Bürger mit ihrer Unterschrift eine Asphaltierung.

Bauarbeiten werden mit 85 Prozent gefördert

Immer wieder musste die Gemeinde Eberau in der Zwischenzeit die Fahrbahn aus Eigenmittel sanieren, weil just diese Übertrittsstelle nicht vom Land übernommen wurde. Ausgehend von einer Machbarkeitsstudie für mögliche neue Grenzquerungen zwischen Österreich und Ungarn dürfte nun aber endlich eine Lösung in Sicht sein.

Landesrätin Verena Dunst gab nämlich am Rande einer Pressekonferenz bekannt, dass die notwendigen Bauarbeiten mit 85 Prozent gefördert werden, weil es sich um ein grenzüberschreitendes Projekt handelt. „Jetzt ist die Gemeinde am Zug“, spielt Dunst den Ball weiter an Ortschef Johann Weber.

„Können Projekt im Herbst oder Frühjahr umsetzen“

Der wiederum erklärt im Gespräch mit der BVZ, dass es bereits Gespräche mit der Straßenverwaltung gegeben habe: „Wenn alle Zusagen eingehalten werden, könnten wir das Projekt im Herbst oder Frühjahr umsetzen.“

ÖVP-Abgeordneter Walter Temmel ist weniger optimistisch: „Ich glaube das alles erst dann, wenn es fertig ist. Versprochen wurde in dieser Angelegenheit schon viel, nur gehalten wenig.“