Erstellt am 09. Januar 2014, 00:00

Plakatieren in der Ortschaft verboten. Heiligenkreuz / Innerhalb der Ortstafeln stehen acht Plakatständer für Werbung zur Verfügung. Strafen werden vorerst nicht ausgesprochen.

Plakatieren verboten. Seit 1. Jänner dürfen in Heiligenkreuz entlang der Straße keine Plakatständer mehr aufgestellt werden. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Von Carina Ganster

Werbetafeln und Plakatständern wurde in der Gemeinde mit 1. Jänner der Kampf angesagt. Die Gemeindevertretung hat in der vergangenen Gemeinderatssitzung beschlossen, das bisherige Plakatständerwerbesystem in ein Plakatierverbot für das gesamte Gemeindegebiet zu ändern.

„Die Art und Weise, wie die Plakatständer aufgestellt wurden, ist dem Erscheinungsbild einer zukunftsorientierten Gemeinde unwürdig.“
Bürgermeister Edi Zach

„Die Plakatständerwerbung an gewissen Streckenabschnitten hat sich in den vergangenen Monaten als untragbar erwiesen und ist für das Ortsbild nachteilig und unerfreulich. Die Art und Weise, wie die Plakatständer aufgestellt wurden, ist dem Erscheinungsbild einer zukunftsorientierten Gemeinde unwürdig“, begründet Ortschef Edi Zach die Entscheidung.

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Eine extreme Ansammlung an Plakatwerbeständern habe sich innerhalb des Ortsgebietes entlang der B 65, der B 57 und der L 116 Richtung Mogersdorf entwickelt.

Seit Jahresbeginn darf daher nur mehr an den acht Anschlagtafeln in Heiligenkreuz und Poppendorf geworben werden. Das eigenständige und zusätzliche Aufstellen von Plakatständern ist verboten.

Geldstrafen wird es vorerst keine geben

„Widerrechtlich aufgestellte Plakatständer werden ohne Verständigung des Aufstellers entfernt. Lediglich den örtlichen Gastwirten und Vereinen wird nach Rücksprache mit der Marktgemeinde die Möglichkeit eingeräumt, für eigene Veranstaltungen oder Hausaktionen im Umfeld der eigenen Lokalität Ankündigungsplakate aufzustellen“, sagt Ortschef Zach.

Geldstrafen wird es in den kommenden Monaten keine geben. „Sollten doch Plakatstände aufgestellt werden, sammeln die Gemeindemitarbeiter die Plakatständer ein. Diese werden dann am Bauhof gesammelt und können dort wieder abgeholt werden“, sagt Bürgermeister Zach.