Güssing

Erstellt am 17. August 2016, 05:53

von Michael Pekovics

Plan: Rezeptionen für private Kellerstöckl. Regionalmanagement Burgenland will bis 2017 insgesamt 150 bis 170 Gästebetten in Kellerstöckl schaffen – und fördert Umbau.

Symbolbild Kellerstöckl  |  Pekovics/zvg

Symbolbild  |  Bilderbox.com

Das Regionalmanagement Burgenland arbeitet derzeit an einem Projekt, das private Kellerstöckl touristisch verwertbar machen soll. Konkret geht es darum, Gästebetten zu schaffen – derzeit läuft die Suche nach Interessenten.

Ziel des Projekt ist es, bis 2017 insgesamt zwischen 150 und 170 neue Betten zu schaffen. Das soll laut Projektkoordinator Gerhard Pongracz auch mittels Förderungen für Umbaumaßnahmen gelingen.

„Wir werden in diesen Tagen an alle privaten Kellerstöcklbesitzer herantreten und sie über alle Möglichkeiten informieren“, sagt der ehemalige Oberwarter Bürgermeister.

„Urlauber suchen immer mehr nach Idylle und Sicherheit“

Die Chancen für das Projekt sieht Pongracz durchaus realistisch: „Urlauber suchen immer mehr nach Idylle und Sicherheit. Unser Angebot an Kellerstöckl würde perfekt in den Trend unserer Zeit passen, nur gibt es leider aktuell viel zu wenig Angebote dafür.“

Tatsächlich hält sich die Anzahl der mietbaren Kellerstöckl noch in Grenzen. Dass sich das ändern wird, dafür soll auch die vor dem Sommer beschlossene Verordnung des Landes helfen, die für die Gemeinden Kohfidisch, Hannersdorf, Dt. Schützen-Eisenberg, Bildein, Eberau, Heiligenbrunn, Moschendorf und Strem gilt (die BVZ berichtete).

Finden sich genug Kellerstöckl, sind in drei eigene, zentrale Rezeptionen geplant, die als Anlaufstelle für Touristen dienen sollen: „Welschriesling“ für den Raum Rechnitz, „Blaufränkisch“ für den Bereich Dt. Schützen-Eisenberg und „Uhudler“ für den Raum Jennersdorf.