Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Polizei in der Warteschleife. POLIZEI / Weil der Blaulichtfunk vom U-Ausschuss geprüft wird, kann das Sicherheitspaket, in dem der Bau der Autobahnpolizei verankert ist, nicht unterzeichnet werden.

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VON CARINA GANSTER

RUDERSDORF / In der vergangenen Woche verdichtete sich das Gerücht, dass die geplante Autobahnpolizeistation in Rudersdorf im Zuge der Errichtung der S7 womöglich doch nicht gebaut werden soll. In dem von Land und Bund geschürten Sicherheitspaket, dass noch nicht unterzeichnet ist, ist auch der Bau der Autobahnpolizeistation niedergeschrieben. Ebenfalls Teil dieses Paketes ist der Blaulichtfunk. An eben diesem Blaulichtfunk kann der Autobahnpolizeibau scheitern. „Der Blaulichtfunkt wird derzeit nämlich vom Untersuchungsausschuss und dem Rechnungshof überprüft. Der Grund, warum das Paket noch nicht unterzeichnet werden konnte“, erklärt Sicherheitssprecher Ewald Schnecker, der auch die Gerüchte um das mögliche Scheitern der Dienststelle kennt. Eine definitive Entscheidung über den Bau der Autobahnpolizei wird es aber noch längere Zeit nicht geben. „Erst am Ende der Bauphase – im Jahr 2016 – soll eine Entscheidung fallen. Geplant sind 20 bis 30 Beamte für diese Dienststelle. Ebenfalls soll ein Prüfplatz auf der B 57 a in Richtung Deutsch Kaltenbrunn gebaut werden. Die Flächen für diese Autobahnpolizei sind schon in der UVP vorgesehen“, meint Schnecker.

Hintergrund für die Errichtung der Autobahnpolizei Rudersdorf soll angeblich sein, dass zuletzt Hartberg und nicht Oberwart eine solche Station bekommen hat. Deshalb soll die Nächste im Burgenland errichtet werden.