Erstellt am 01. Oktober 2013, 14:42

Positive Energie-Bilanz. Photovoltaikanlage / Gemeinde erwirtschaftet mehr Strom als sie braucht. Bei gleichen Erträgen ist Anlage in neun Jahren ausfinanziert.

Von Carina Ganster

Photovoltaikanlage / Seit Ende Juli vorigen Jahres hat das Gemeindeamt eine eigene Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung in Betrieb. In die Anlage wurden rund 15.000 Euro investiert. Nach dem ersten Betriebsjahr hat Bürgermeister Josef Korpitsch eine erste positive Bilanz gezogen.

Seit einem Jahr ist die Photovoltaikanlage auf dem Gemeindeamt in Betrieb - ein Erfolg für die Gemeindefinanzen und die Umwelt. Im ersten Jahr wurden 12.330 kWh Solarstrom produziert. Lediglich um 1.374 Euro (8.070 kWh) musste die Gemeinde Strom zukaufen – das ist Strom, der in der Nacht verbraucht wird. Die Überproduktion von 6.951 kWh (627,26 Euro) wurde an die Energie Burgenland verkauft. Der Ertrag im ersten Betriebsjahr beträgt 1.520,22 Euro.

CO2-Bilanz wirkt sich positiv aus 

„Durch die große Sonneneinstrahlung im heurigen Jahr konnten wir in der Gemeinde sogar mehr Strom produzieren, als wir gebraucht haben. Bei gleichbleibenden Jahreserträgen wird die Anlage in neun Jahren abfinanziert sein. Für uns hat sich diese Anlage sehr gelohnt. Auch für die Umwelt natürlich“, erklärt Bürgermeister Josef Korpitsch, der das Modell als „sinnvolles Vorzeigemodell“, beschreibt. Zudem wurde der Gemeinde eine positive CO2-Bilanz ausgewiesen.

Der erzielte Jahresertrag entspricht einer Kapitalverzinsung der Investitionskosten von knapp elf Prozent.