Erstellt am 21. Januar 2015, 09:55

von Carina Ganster

Reform: Einheit in den Referaten. Bezirkshauptmannschaften sollen künftig in verschiedensten Bereichen enger kooperieren. Vor allem soll aber die Referatsaufteilung in den Behörden vereinheitlicht werden.

Nicole Wild, Güssings Bezirkshauptfrau: »Die neue Referatseinteilung ist ein klarer Vorteil für Mitarbeiter und auch für Bürger.«  |  NOEN, Michael Pekovics/BVZ
Mit einer neuen Referatseinteilung der drei südlichen Bezirkshauptmannschaften Oberwart, Güssing und Jennersdorf soll die Intensivierung in der Zusammenarbeit ausgedehnt werden. Bereits im vergangenen Jahr hat Landeshauptmann Hans Niessl das Konzept der sogenannten „Kompetenz-BHs“ angekündigt, auch dieses Vorhaben der Landesregierung wird derzeit forciert, um eine vereinfachte Verwaltung zu erreichen.

Arbeitsgruppe soll Lösungsvorschläge liefern

Derzeit hat die Bezirkshauptmannschaft in Oberwart sechs, in Güssing fünf und die Behörde in Jennersdorf drei Abteilungen. Nach dem neuen Modell, dass voraussichtlich dem in Niederösterreich angepasst wird, haben dann alle Behörden fünf Abteilungen. Bei den Behörden in Güssing und Jennersdorf wird es voraussichtlich gemeinsam fünf Referate geben.

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„Wenn es damit gelingt, die Personaleinsatzzeiten zwischen Güssing und Jennersdorf auszugleichen, bin ich zufrieden“, sagt Jennersdorfs Bezirkshauptmann Hermann Prem, der mit 30 Mitarbeitern die kleinste Behörde des Burgenlandes leitet.

Eine Arbeitsgruppe soll noch im ersten Quartal genaue Lösungsvorschläge entwickeln, diese werden anschließend der Landesamtsdirektion präsentiert.

„Einheitliches Bild als klarer Vorteil“

„Konkretes Ziel ist es, eine Vereinheitlichung der Strukturen zu erreichen und vor allem auf allen Behörden die gleiche Ausgangsbasis zu schaffen“, sagt Landesamtsdirektor Robert Tauber.

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Die Vereinheitlichung der Referate begrüßt auch die Güssinger Bezirkshauptfrau Nicole Wild. „Damit würde ein einheitliches Bild entstehen, ein klarer Vorteil für Mitarbeiter und auch für Bürger“, meint Wild.

In einem zweiten Schritt sollen die Kooperationen zwischen den Behörden in Güssing und Jennersdorf weiter vertieft werden. Im Bereich Jugendwohlfahrt und Soziales besteht schon länger eine Kooperation.