Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Resonanz ist sehr gering. EINSICHTNAHME / Bürger können sich noch bis 10. Februar über den Verlauf der S7 informieren und Einwendungen einbringen.

VON CARINA GANSTER

BEZIRK / Noch zehn Tage liegen auf den Gemeindeämtern in Rudersdorf, Heiligenkreuz, Eltendorf und Königsdorf die Planausstellungen für den Abschnitt Ost der geplanten Lafnitztal-Schnellstraße S 7 auf. Interessierte und betroffene Bürger können sich über den geplanten Verlauf der Fürstenfelder Schnellstraße informieren und auch Einwendungen einbringen. Die Resonanz seitens der Bürger ist eher gering.

„In der ganzen Auflage, die bereits vor Weihnachten begonnen hat, hat es lediglich zwei Einsichtnahmen in Rudersdorf seitens eines Bürgers gegeben“, erklärt Bürgermeister Franz E. Tauss. Unter anderem hat auch Johann Raunikar, bekennende Gegner und Sprecher der Bürgerinitiative AgS7, in Rudersdorf Einsicht in die Unterlagen genommen.

Für den Bau der S7 sind laut Asfinag 565 Millionen Euro vorgesehen. Die Schnellstraße soll 29 Kilometer lang sein und stellt die Verbindung zwischen der Südautobahn bei Riegersdorf und der Staatsgrenze bei Heiligenkreuz dar. Der Abschnitt West geht von Riegersdorf bis Dobersdorf und der Abschnitt Ost von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze. Für den Abschnitt West liegt bereits der UVP-Bescheid vor. Nun hat die Asfinag das UVP-Verfahren für den Abschnitt Ost eingeleitet. Mit den Bauarbeiten am Abschnitt West soll heuer begonnen werden. Angestrebt wird der Baubeginn für den Abschnitt Ost für 2014. Ein Kernstück der geplanten S7 ist ein Tunnel bei Rudersdorf. Hier soll mit den Bauarbeiten Ende 2012 begonnen werden.